When did it all go wrong, Employer Branding?

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Artikel veröffentlicht in Aktuelles am 18.02.2016
Erstellt von Stammplatz Kommunikation

When did it all go wrong, Employer Branding?

Was George Best mit Employer Branding zu tun hat

Der nordirische Fußballer George Best gilt vielen Fußballkennern bis heute als einer der besten Kicker aller Zeiten und den Zeitzeugen als der erste Popstar der Fußballszene. So war Best eben nicht nur dem runden Leder zugetan, sondern eben auch dem leichten Leben, das ihn am Ende um Karriere und Leben brachte. Als er einst in bedenklichem Zustand mit einem bekannten Fotomodell an der Hand in einem edlen Hotelzimmer eingecheckt hatte und die Champagner-Flasche vom Hotelpagen entgegen nahm, verließ der Bedienstete – selbst Anhänger von Bests Verein Manchester United – den Raum mit einer Frage an Best, die bis heute unbeantwortet bleibt: „When did it all go wrong, Georgie?“. Anders ausgedrückt: Ab wann genau lief alles in die gänzlich falsche Richtung?

Employer Branding ist gescheitert
Nun hat die Karriere des Fußballers George Best reichlich wenig mit Personalmarketing aka Employer Branding zu tun. Die Frage des Pagen allerdings könnte genauso an die Akteure gestellt werden, die seit Jahren den Ansatz des Employer Branding an Unternehmen zu verkaufen suchen. Wann fing es eigentlich an, schief zu laufen? Denn wenn man genauer hinsieht, ist Employer Branding gut zehn Jahre nachdem der Begriff unter großer Anteilnahme der gesamten HR-Szene eingeführt wurde, gescheitert – wenigstens dann, wenn man diesen Ansatz als Differenzierungstechnik versteht, der Arbeitgeber voneinander unterscheidet und so Bewerbern und bestehenden Mitarbeitern als wertvolle Orientierungshilfe dienen könnte.

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Kostenloses White Paper EMPLOYER TELLING 

Das jedenfalls beweist ein White Paper, das STAMMPLATZ Kommunikation im Doppelpass mit HR PR an den Start gebracht. Titel des White Papers: „Club der Gleichen. Employer Telling: was Arbeitgeber wirklich zu sagen haben.“. Wer sich das kostenlose White Paper downloaden möchte, kann das auf der Microsite unseres EMPLOYER TELLING Ansatzes gerne tun – einfach hier klicken:

www.employer-telling.de

Zentrale Erkenntnis der Untersuchung: Die Arbeitgeberkommunikation in Deutschland ist austauschbar. Sie spricht die Sprache des Vertriebs – eine Sprache, die in erster Linie verkaufen möchte. Generische Wohlfühl-Argumente stehen dabei vor überzeugenden Beschreibungen von im besten fall faszinierenden Arbeitswelten.

Unsere Analyse sorgte für großes Aufsehen in der HR-Fachpresse genauso wie in Wirtschafts- und Kommunikationsmedien. Hier einige Auszüge:

Wirtschaftswoche – „Nichts als auswendig gelernte Phrasen“ – zum Artikel
Personalwirtschaft – „Durchaus austauschbar“ – zum Artikel
Recrutainment – „Mehr Mut zur Unterscheidung“ – zum Artikel
Interview Personalmagazin – „Ein Füllhorn an generischen Werbephrasen“ – zum Artikel
Interview Crosswater – „Und täglich grüßt der Arbeitgeber“ – zum Artikel
Computerwoche – „Unternehmen schummeln bei der Selbstdarstellung“ – zum Artikel

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Sascha Theisen

STAMMPLATZ-Gründer und Fußball-Romantiker

Sascha Theisen hat viele Talente und eine große Schwäche. Seine Talente liegen unter anderen in der Beratung von Recruiting-Dienstleistern und Arbeitgebern rund um deren kommunikativen Auftritt. Seine große Schwäche spielt alle zwei Wochen am Aachener Tivoli und träumt dort mit Theisen von alten Zeiten, in denen Mario Krohm vor knarzenden Holztribünen die Maschen zerbeulte. Bevor sich Theisen mit STAMMPLATZ aufmachte, seine Ideen und Projekte selbstständig umzusetzen, war er sechs Jahre lang bei StepStone in leitenden Marketing-Positionen tätig. Niemand kann ganz genau sagen, was aus Theisen geworden wäre, hätte er ein stabileres Knie gehabt – er selbst am wenigsten.