Die Zeit der guten Vorsätze

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Artikel veröffentlicht in Aktuelles am 27.12.2012
Erstellt von Stammplatz Kommunikation

Die Zeit der guten Vorsätze

Randstad Arbeitsbarometer 4/2012: Die HŠlfte von Deutschlands Arbeitnehmern hat gute VorsŠtze fŸr 2013Januar – die Zeit der ganz dicken Kartoffeln. Wenigstens für Fitness-Studios und Online-Jobbörsen, wo regelmäßig ab der zweiten Januarwoche die Traffic-Zahlen explodieren. Warum liegt auf der Hand, denn das Klischée trifft zu: Der normale Arbeitnehmer geht nach ausschweifenden Weihnachts- und Silvesterfeierlichkeiten nur mäßig motiviert zur Arbeit. Denn dort warten die gleichen Kollegen mit den gleichen Gesichtern und die gleichen Vorgesetzten mit den gleichen Ansprüchen wie immer. Ein freudiges „Dieses Jahr geht´s aber mal richtig rund!“ vom Abteilungsleiter und schon ist die Motivation im Keller – Zeit für einen Wechsel also.
Verifiziert hat das ganze Dilemma nun eine Umfrage der Zeitarbeitsfirma Randstad für die aber nur 405 Leute befragt wurden. Demnach fassen 55 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland jedes Jahr auf´s Neue gute Vorsätze. Allerdings: Bei nur etwas mehr als einem Drittel (36 Prozent) beziehen sich diese auf ihr Berufsleben, also ihren aktuellen Arbeitgeber. Spitzenreiter sind hier die Südländer in Italien und Spanien, die (siehe Grafik) an der Spitze der Gute-Vorsätze-Tabelle stehen. Bleibt die Frage, welcher Art diese Vorsätze am Ende sind. Glaubt man den Reichweite-Zahlen der Online-Jobbörsen, liegen sie im Wechsel. Oder: Flucht als Chance! Interpretieren darf es am Ende aber jeder selbst.

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Sascha Theisen

STAMMPLATZ-Gründer und Fußball-Romantiker

Sascha Theisen hat viele Talente und eine große Schwäche. Seine Talente liegen unter anderen in der Beratung von Recruiting-Dienstleistern und Arbeitgebern rund um deren kommunikativen Auftritt. Seine große Schwäche spielt alle zwei Wochen am Aachener Tivoli und träumt dort mit Theisen von alten Zeiten, in denen Mario Krohm vor knarzenden Holztribünen die Maschen zerbeulte. Bevor sich Theisen mit STAMMPLATZ aufmachte, seine Ideen und Projekte selbstständig umzusetzen, war er sechs Jahre lang bei StepStone in leitenden Marketing-Positionen tätig. Niemand kann ganz genau sagen, was aus Theisen geworden wäre, hätte er ein stabileres Knie gehabt – er selbst am wenigsten.