Wo bleibt der Karpfenkalender?

STAMMPLATZ-Umfrage

Artikel veröffentlicht in Aktuelles am 18.12.2017
Erstellt von Stammplatz Kommunikation

Wo bleibt der Karpfenkalender?

STAMMPLATZ-Umfrage zur aktuellen Weihnachtskarten-Situation in deutschen Unternehmen: Sechs von zehn verschicken gedruckte Karten

„Früher war mehr Lametta!“ Was klingt wie ein Satz aus der rhetorischen Pistole des späten Hugh Hefner ist längst bittere Realität für so viele Sphären des alltäglichen Wahnsinns, den wir Leben nennen und der zahlreiche Sinnfragen aufwirft. Sinnfragen wie: Trinkt der Hackl Schorsch gelegentlich noch Weizenbier im „Deutschen Haus?“, „Was macht Frühstücksfernsehen-Moderatorinnen anziehender als die Mädels aus der Tagesschau?“ und „Kommt Luke Skywalker doch noch einmal zurück?“ Oder aber: „Verschicken deutsche Unternehmen eigentlich gar keine Weihnachtskarten mehr?“

Während das STAMMPLATZ-Büro in den letzten Jahren im Dezember nämlich regelmäßig geflutet wurde mit Weihnachtskarten, Rotwein-Flaschen, Karpfenkalendern oder Adventskalendern, sieht es in diesem Jahr eher mau aus. Die bisherige Bilanz: Zwei Karten und ein Adventskalender, der allerdings ohne jeden Karpfen auskommt.

Woran liegt´s? Ist STAMMPLATZ auf der Beliebtheitsskala eingefroren? Oder ist es einfach ein Trend, keine Karten mehr zu schreiben und sich stattdessen auf einmalige festliche Facebook-Posts oder das „quick and dirty“ Mailing zu verlassen? Hätte ja durchaus etwas umweltfreundliches – denn mal ehrlich: An welche Weihnachtskarte der letzten Jahre können wir uns denn wirklich noch erinnern? Richtig – außer an den Karpfenkalender und die ein oder andere Karte von jemandem, den wir vielleicht ein bisschen mehr mögen als andere, bleibt da sicher nicht viel übrig. Der Rest wanderte zielsicher im Papierkorb des Vertrauens.

Trotzdem wollten wir es genau wissen und haben daher eine Umfrage im STAMMPLATZ-Kreis gestartet. Wir wollten wissen, ob in deutschen Unternehmen in diesem Jahr Weihnachtskarten verschickt wurden oder nicht. Und wenn ja, über welchen Weg? Postalisch, per E-Mail oder auf sozialen Kanälen. Gefragt wurden gut 250 Leute aus dem Universum der geneigten Weihnachtskartenverschicker und –empfänger. Geantwortet haben immerhin mehr als 70 Leute, die ihre intimsten Grußkarten-Geheimnisse mit uns teilten.

Das Ergebnis: Immerhin 59 Prozent der Teilnehmer gaben an, ihre Weihnachtskarte postalisch als fein gedrucktes Exemplar zu verschicken – handschriftlich signiert. Hut ab, denn so haben wir es auch gemacht (hüstel, hüstel…). Ein Viertel der Befragten verschicken ihren beruflichen Weihnachtsgruß digital per E-Mail und gerade einmal zwei Prozent beschränken sich auf einen kurz angebundenen Social Media Post. Der Anteil derjenigen, die sich ihre Karte verkneifen, liegt dagegen bei gerade einmal elf Prozent.

Und jetzt? Jetzt wisst Ihr Bescheid! Ist ja auch schon mal was. Nächste Umfrage in Kürze in Eurem E-Mail Postfach: Irgendwas mit dem Hackl Schorsch. Bis dahin an alle, die unsere Weihnachtskarte nicht erhalten haben: Habt ein frohes Weihnachtsfest und lasst es Silvester ordentlich krachen!

Sascha Theisen

STAMMPLATZ-Gründer und Fußball-Romantiker

Sascha Theisen hat viele Talente und eine große Schwäche. Seine Talente liegen unter anderen in der Beratung von Recruiting-Dienstleistern und Arbeitgebern rund um deren kommunikativen Auftritt. Seine große Schwäche spielt alle zwei Wochen am Aachener Tivoli und träumt dort mit Theisen von alten Zeiten, in denen Mario Krohm vor knarzenden Holztribünen die Maschen zerbeulte. Bevor sich Theisen mit STAMMPLATZ aufmachte, seine Ideen und Projekte selbstständig umzusetzen, war er sechs Jahre lang bei StepStone in leitenden Marketing-Positionen tätig. Niemand kann ganz genau sagen, was aus Theisen geworden wäre, hätte er ein stabileres Knie gehabt – er selbst am wenigsten.