WhatsJob?

Indeed

Artikel veröffentlicht in Pressemitteilungen am 25.09.2017
Erstellt von Stammplatz Kommunikation

WhatsJob?

WhatsApp, SMS & Co.: In über der Hälfte der deutschen Unternehmen wird per Messenger kommuniziert, E-Mail-Anzahl geht dadurch zurück

Düsseldorf, September 2017. Zunehmende Digitalisierung, wachsende Mobilität, schnellere Informationen – in deutschen Unternehmen boomt die Kommunikation über Messenger-Dienste. Über die Hälfte (52 %) der Arbeitnehmer gibt an, dass berufliche Themen und Absprachen über Messenger stattfinden. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie der Job-Seite Indeed in Zusammenarbeit mit den Marktforschern von respondi für die 1.980 Arbeitnehmer deutschlandweit befragt wurden. Ganz vorne bei den Diensten, die Arbeitnehmer täglich oder mehrmals wöchentlich nutzen, liegt WhatsApp (68 %), vor SMS (31 %) und dem Facebook Messenger (23 %).

Über ein Drittel der Befragten sagt, dass heute schon deutlich weniger E-Mails und dafür mehr Kurznachrichten geschrieben werden. In konkreten Zahlen: Die Hälfte der Umfrageteilnehmer gibt an, dass durch die Nutzung von Messenger-Diensten bereits bis zu 25 Prozent weniger E-Mails geschrieben werden. Ein weiteres Drittel betont, dass der Wert bereits bei bis zu 50 Prozent liegt. Interne Absprachen und Abstimmungen sowie Terminvereinbarungen sind die häufigsten Themen, die über die Kurznachrichten-Dienste abgehandelt werden. Vertrauliche Projektdetails tauschen dagegen nur wenig Mitarbeiter (14 %) über die Messenger aus.

Höherer Stressfaktor durch Kurznachrichten

Die fortlaufende Kommunikation im beruflichen Alltag hat auch ihre Kehrseite. Ein Viertel der Befragten fühlt sich dadurch belastet. Beim Stressfaktor liegen Messenger-Dienste deutlich vorn – knapp zwei Drittel der Befragten findet ständig ankommende Kurznachrichten schlimmer als ein volles E-Mail-Postfach. “Unsere Umfrage zeigt, dass sich die internen Kommunikationswege in deutschen Unternehmen derzeit stark verändern. Dies ist eine klare Folge der mobilen Digitalisierung, die für einen beschleunigten Austausch zwischen Teams und Kollegen sorgt. Die damit verbundene höhere Anspannung im Job und die Work-Life-Balance sollten Arbeitgeber allerdings im Auge behalten. Erhöhter Stress durch Kommunikationsdruck kann zu einer Linderung der Leistungsfähigkeit führen, da vielleicht der ein oder andere Mitarbeiter überfordert wird“, sagt Frank Hensgens, Geschäftsführer von Indeed Deutschland.

70 Prozent der deutschen Arbeitnehmer nutzt Messenger-Dienste auch, um sich mit Kollegen über Themen auszutauschen, die nichts mit der Arbeit zu tun haben. Beliebteste Anlässe sind lustige Inhalte, Bilder und Videos zu verschicken oder Termin für Treffen in der Freizeit zu vereinbaren. Weniger im Messenger-Trend liegen Inhalte wie Missstände im Unternehmen zu benennen oder über Kollegen und Vorgesetzte zu lästern.

Über Indeed
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Über die Studie
Die Studie wurde im September 2017 in Zusammenarbeit von Indeed und dem Marktforschungsinstitut respondi durchgeführt. Befragt wurden 1.980 Arbeitnehmer.

Die Umfrage im Detail:

Nutzen Sie Messenger-Dienste (wie WhatsApp, SMS, Facebook Messenger o. ä.) zur Organisation der internen Arbeitsabläufe oder zur internen Kommunikation mit Teams/Kollegen?
Ja: 52 %
Nein: 48 %

Welche Messenger-Dienste nutzen Sie für berufliche Themen täglich oder mehrmals wöchentlich?
WhatsApp: 68 %
SMS: 31 %
Facebook Messenger: 23 %
Intranet Foren: 22 %
Skype: 15 %
Google+: 15 %
Twitter: 7 %

Für welche beruflichen Tätigkeiten nutzen Sie Messenger-Dienste? (Mehrfachantworten möglich)
Interne Absprachen/Abstimmungen: 67 %
Terminvereinbarungen: 64 %
Laufende Zusammenarbeit: 58 %
Arbeitsanweisungen/Aufträge: 41 %
Projektmanagement: 17 %
Vertrauliche Projektdetails austauschen: 14 %

Wie hat sich aus Ihrer Sicht die Nutzung von E-Mail und Messenger-Diensten verändert?
Sehr verändert, heute deutlich weniger E-Mails und dafür mehr Messenger-Dienste: 34 %
Etwas verändert, heute weiterhin hauptsächlich E-Mails, aber auch Messenger-Dienste: 50 %
Es hat sich nicht verändert, hauptsächliche Nutzung von E-Mails: 16 %

Nach Ihrem Gefühl: Wie viele Ihrer E-Mails werden durch die Nutzung von Messenger-Diensten ersetzt und deshalb nicht mehr geschrieben?
Bis zu 25 Prozent: 51 %
Bis zu 50 Prozent: 34 %
Bis zu 75 Prozent: 11 %
Mehr als 75 Prozent: 4 %

Fühlen Sie sich durch die fortlaufende Kommunikation durch E-Mail und/oder Messenger im Beruf gestresst?
Ja: 26 %

Was stresst Sie mehr – ein volles E-Mail-Postfach oder ständige ankommende Nachrichten per Messenger-Dienst?
E-Mail: 37 %
Messenger: 63 %
Nein: 74 %

Tauschen Sie sich mit Kollegen über Messenger-Dienste auch über Themen aus, die nichts mit der Arbeit zu tun haben?
Ja: 70 %
Nein: 30 %

Für welche privaten Themen mit Kollegen nutzen Sie Messenger-Dienste? (Mehrfachantworten möglich)
Witziges: 75 %
Um Bilder/Videos zu verschicken: 67 %
Terminvereinbarungen für Treffen in der Freizeit: 65 %
Sport/Freizeit: 44 %
Familie/Beziehungen: 40 %
Missstände im Unternehmen benennen: 22 %
Lästern über Kollegen/Vorgesetzte: 16 %

 

Sascha Theisen

STAMMPLATZ-Gründer und Fußball-Romantiker

Pressemitteilungen sind für das Image eines Unternehmens das, was Manfred Kaltz´ Bananenflanken für den Kopf von Horst Hrubesch waren – die ideale Vorlage. Sascha Theisen, Autor der obenstehenden Pressemitteilung, beantwortet die berühmtberüchtigten W-Fragen in Pressemitteilungen fast schon so lange, wie er denken, flanken und köpfen kann. Wenn auch Sie von seinen PR-Vorlagen profitieren und mit ihm erfolgreich an Ihrem Image arbeiten möchten – schreiben Sie ihm einfach. Eine Mail an theisen@stammplatz-kommunikation.de und er freut sich auf den Kontakt mit Ihnen.