Eine Webseite wie Kate Winslet

STAMMPLATZ-Thema

Artikel veröffentlicht in Aktuelles am 17.09.2017
Erstellt von Stammplatz Kommunikation

Eine Webseite wie Kate Winslet

STAMMPLATZ-Gründer Sascha Theisen im Gespräch mit sich selbst über seine neue Webseite und der Flucht aus den Neunzigern

Sascha Theisen: Sascha Theisen, wenn Du an die Neunziger denkst. Woran denkst Du dann?
Sascha Theisen: Natürlich als erstes an Andi Brehme – an seinen Blick auf den Ball kurz bevor er in Rom zum Elfmeter anläuft. Die Großaufnahme kurz vor dem Schuss werde ich nie vergessen – hochkonzentriert starrt er auf den Ball, läuft an und versenkt das Leder Millimeter neben dem Pfosten. Der perfekte Schuss.
Und dann natürlich Kate Winslet – nur mit einer Kette bekleidet auf einem Sofa, das ein paar Stunden mit ihr untergeht. So vergänglich, so schön.

Sascha Theisen: Also diese Schwärmerei für Kate Winslet ist schon irgendwie schräg!
Sascha Theisen: Von mir aus. Aber Gegenfrage: Was soll eigentlich die Fragerei nach den Neunzigern? Ist das hier ein Interview-Workshop?

Sascha Theisen: Nein – natürlich nicht. Deine alte Webseite, die war eben Neunziger pur. Aber nicht die „Kate-Winslet-Neunziger“, sondern die Neunziger, in denen man in Ballonseide auf Kunstleder-Sofas lag. Warum hat es so lange gedauert bis Du endlich in der digitalen Neuzeit angekommen bist?
Sascha Theisen: Tja, es hat nicht so viel Tag im Jahr, wie der Fuchs am Schwanz hat Haar!

Sascha Theisen: Verstehe. Wie hast Du die Zeit dafür freigeschaufelt?
Sascha Theisen: Ich habe im Brockhaus unter „Experte“ nachgeschlagen und da waren die Jungs von „netzlabor“ verlinkt. Darauf habe ich dann mit meinem Tip Toy geklickt und schon hatte ich die beste Internet-Agentur am Start, die man sich denken kann. Zufall, dass die Jungs meine Büro-Kollegen sind.

Sascha Theisen: Wie dürfen wir denn die neue Struktur verstehen?
Sascha Theisen: Wir haben uns gemeinsam gefragt, um was es in der STAMMPLATZ-Welt eigentlich geht. Das haben wir dann verdichtet, umgerührt und digitalisiert. Das Ergebnis: Informationen über mich, über meine Kunden und über die Pressethemen, die ich versuche in der Arbeitswelt gemeinsam mit meinen Auftraggebern zu setzen.

Sascha Theisen: Das Ergebnis ist eine zeitgemäße und sehr schöne Seite, wie ich finde.
Sascha Theisen: Haste Recht, Du Printe!

Sascha Theisen: Eine letzte Frage. Sich selbst zu interviewen ist schon so ziemlich der Gipfel an Narzissmus. Weißt Du schon, oder?
Sascha Theisen: Nicht ganz. Der Gipfel an Narzissmus ist Ballonseide.

Sascha Theisen: Da ist was dran. Danke für das Gespräch.
Sascha Theisen: Gerne geschehen.

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Sascha Theisen

STAMMPLATZ-Gründer und Fußball-Romantiker

Sascha Theisen hat viele Talente und eine große Schwäche. Seine Talente liegen unter anderen in der Beratung von Recruiting-Dienstleistern und Arbeitgebern rund um deren kommunikativen Auftritt. Seine große Schwäche spielt alle zwei Wochen am Aachener Tivoli und träumt dort mit Theisen von alten Zeiten, in denen Mario Krohm vor knarzenden Holztribünen die Maschen zerbeulte. Bevor sich Theisen mit STAMMPLATZ aufmachte, seine Ideen und Projekte selbstständig umzusetzen, war er sechs Jahre lang bei StepStone in leitenden Marketing-Positionen tätig. Niemand kann ganz genau sagen, was aus Theisen geworden wäre, hätte er ein stabileres Knie gehabt – er selbst am wenigsten.