Karriere-Webseiten in der Bewerberkritik

Talents Connect

Artikel veröffentlicht in Pressemitteilungen am 04.12.2018
Erstellt von Stammplatz Kommunikation

Karriere-Webseiten in der Bewerberkritik


Aktuelle Bewerber-Umfrage: Arbeitgeber verlieren Kandidaten auf eigenen Karriere-Webseiten, fast die Hälfte der Kandidaten fühlen sich schlecht über Arbeitgeber-Inhalte informier
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Köln, Dezember 2018. Fast die Hälfte aller Bewerber bemängeln: Karriere-Webseiten deutscher Arbeitgeber verfehlen ihren Zweck. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Bewerberumfrage”, für die das HR-Tech Unternehmen Talents Connect gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen respondi 1.010 Bewerber befragt hat. Demnach finden 48 Prozent der Kandidaten, dass Arbeitgeber auf ihren Karriere-Seiten nur unzureichend über ihre Arbeitgeberleistungen informieren. Weitere 43 Prozent beanstanden, dass sich die Unternehmen nicht angemessen als Arbeitgeber vorstellen, sondern eher ihr Produkt- und Dienstleistungsspektrum ins Zentrum stellen. Folgerichtig haben 40 Prozent der Bewerber das Gefühl, dass sie nach dem Besuch einer Karriere-Webseite immer noch nicht wissen, ob ein Arbeitgeber nun zu ihnen passt oder nicht.

Bewerberkritik: Behördensprache und Werbebildchen
Deutliche Kritik äußern die Bewerber an der Sprache und Bilderwelt von Karriere-Webseiten. 78 Prozent halten die Tonalität der Arbeitgeber für werblich, 77 Prozent für austauschbar. Doch damit nicht genug: Mehr als sechs von zehn Bewerbern (61 Prozent) beklagen langweilige Texte, die Hälfte vergleichen sie gar mit einer bürokratischen Behördensprache. Ähnlich sind die visuellen Eindrücke, die Arbeitgeber mit ihren Karriere-Webseiten erzeugen: Die Bildsprache halten 77 Prozent für werblich und 74 Prozent für austauschbar.
Insgesamt haben Bewerber ein klares Bild davon, was eine Karriere-Webseite liefern sollte. Demnach soll sie informativ (90 Prozent der Befragten), echt (86 Prozent) und interaktiv (69 Prozent) sein. In all diesen Punkten sehen die Bewerber im IST-Zustand aber deutlichen Nachholbedarf auf Arbeitgeberseite. Denn zwar halten immerhin 60 Prozent der Befragten die Webseiten tatsächlich für grundsätzlich informativ, aber nur 40 Prozent halten sie für echt und nur 30 Prozent für interaktiv.

Trotz Kritik: Karriere-Webseiten sind Gradmesser für Bewerber
Trotz der eher schlechten Bewertung hinsichtlich der Informationsleistung, spielen Karriere-Webseiten durchaus eine wichtige Rolle für Bewerber, wenn es darum geht eine neue berufliche Herausforderung anzustreben. Immerhin 55 Prozent von ihnen geben an, dass ihre Bewerbungsentscheidung durch Informationen auf Job-Seiten beeinflusst werden kann. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) nutzen sie bereits aktiv für die konkrete Jobsuche, um geeignete Stellen zu finden. Weitere 35 Prozent der Studienteilnehmer sehen sie vor allem als wichtige Entscheidungsgrundlage, um sich für oder gegen eine Bewerbung zu entscheiden, wenn sie bereits eine infrage kommende Vakanz gefunden haben.

Skeptische Bewerber: Sprechen Mitarbeiter wirklich für ihren Arbeitgeber?
Auf nahezu allen aktuellen Karriere-Webseiten lassen Arbeitgeber derzeit ihre Mitarbeiter zu Wort kommen. Aus Sicht der Bewerber sind diese aktuell allerdings eher schlechte Markenbotschafter, weil ihre Statements oder Aussagen in Interviews nicht authentisch auf sie wirken. 80 Prozent der befragten Bewerber halten Mitarbeiter-Aussagen für werblich, 79 Prozent für austauschbar und nur 35 Prozent finden sie spannend.
Wichtiger finden Bewerber informative Texte, die den Arbeitgeber vorstellen (für 60 Prozent sehr wichtig). Unwichtiger sind ihnen dagegen Unternehmensvideos, die den Arbeitgeber vorstellen. Diese sind nur für 20 Prozent der Befragten sehr wichtig.

„Unsere Studie zeigt, dass Karriere-Webseiten nach wie vor wichtige Anlaufstellen für Bewerber sind – sowohl in der Orientierungsphase der Jobsuche als auch, wenn es zur Entscheidung für oder gegen einen Arbeitgeber kommt. Es ist also in Zeiten der Digitalisierung, eine Mindestanforderung an Arbeitgeber hier zeitgemäße Lösungen zu entwickeln. Schaut man sich allerdings das Urteil der Bewerber diesbezüglich an, zeigt sich ein anderes Bild. Zahlreiche Unternehmen vertändeln leichtfertig ihre Chance Bewerber abzuholen. Digitale Berufsorientierung sieht jedenfalls anders aus, als das, was gefragte Kandidaten derzeit im Netz vorfinden“, so Lars Wolfram, einer der Gründer und Geschäftsführer von Talents Connect aus Köln.

Über die Studie
Für die Bewerberumfrage befragte das Marktforschungsunternehmen respondi im Auftrag von Talents Connect 1.010 Kandidaten, die sich in den letzten drei Jahren mindestens ein Mal im Bewerbungsprozess befunden haben. Die Befragung fand online statt und wurde im September 2018 durchgeführt.

Über Talents Connect:
Talents Connect revolutioniert den Recruiting Management Markt. Auf Basis einer innovativen Kombination aus Job-Matching und Adaption von Learnings aus dem E-commerce unterstützt Talents Connect mit seinen innovativen Produkten HR-Verantwortliche dabei, bereits zu Beginn des Recruitingprozesses schnelle und präzise Entscheidungen bei der Personalauswahl zu treffen. Unter Berücksichtigung von Fachkenntnissen, Persönlichkeit und Soft Skills der Bewerber, in Echtzeit, endgeräteunabhängig und komplett mobilfähig.
Unternehmen wie E.ON, Merck, METRO oder Vodafone setzen in Recruiting, wie Employer Branding bereits auf die neue Technologie und die Vorteile der modularen Talents Connect Recruting Suite.

Sascha Theisen

STAMMPLATZ-Gründer und Fußball-Romantiker

Pressemitteilungen sind für das Image eines Unternehmens das, was Manfred Kaltz´ Bananenflanken für den Kopf von Horst Hrubesch waren – die ideale Vorlage. Sascha Theisen, Autor der obenstehenden Pressemitteilung, beantwortet die berühmtberüchtigten W-Fragen in Pressemitteilungen fast schon so lange, wie er denken, flanken und köpfen kann. Wenn auch Sie von seinen PR-Vorlagen profitieren und mit ihm erfolgreich an Ihrem Image arbeiten möchten – schreiben Sie ihm einfach. Eine Mail an theisen@stammplatz-kommunikation.de und er freut sich auf den Kontakt mit Ihnen.