Junge Ingenieure mögen es urban

get in Engineering

Artikel veröffentlicht in Pressemitteilungen am 19.06.2018
Erstellt von Stammplatz Kommunikation

Junge Ingenieure mögen es urban

Aktuelle Arbeitsmarktumfrage: Angehende Ingenieure erwarten im ersten Job einen Arbeitgeber, der im städtischen Umfeld angesiedelt ist.

Köln, Juni 2018. Angehende Ingenieure erwarten zum Start in den Job eine ihrem Marktwert angemessen gefüllte Lohntüte und tun sich schwer mit Arbeitgebern im ländlichen Umfeld oder in einer Metropole. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Umfrage, für die das Marktforschungsunternehmen Respondi im Auftrag der Karriereplattform get in Engineering mehr als 400 Ingenieurstudenten befragte. Demnach möchten 79 Prozent der Master-Studenten im ersten Berufsjahr mehr als 40.000 Euro verdienen. Gut ein weiteres Drittel (31 Prozent) erwartet mehr als 50.000 Euro. Besonders anspruchsvoll sind die Männer, die im Schnitt rund 5.000 Euro mehr erwarten als ihre weiblichen Kolleginnen. Auch die erste Gehaltserhöhung ist fest eingeplant. Genau die Hälfte der Befragten erwartet sie nach einem Jahr, 17 Prozent bereits nach sechs Monaten. Neben dem Gehalt besonders wichtig bei der Wahl des ersten Arbeitgebers: der Unternehmensstandort. Für 87 Prozent ist dieser von besonderer Bedeutung. Sowohl Unternehmensstandorte im ländlichen Gebiet als auch in einer Großstadt schrecken die angehenden Ingenieure eher ab – der Großteil mit 56 Prozent möchte in einem kleineren, aber immer noch städtisch geprägten Umfeld in den Beruf einsteigen.

Mittel gegen Standortnachteil: mehr Gehalt, Freizeit und Verantwortung
Arbeitgeber, die es bezüglich des Unternehmensstandortes schwieriger haben, Ingenieur-Absolventen zu rekrutieren, können Maßnahmen treffen: Für zwei Drittel der Befragten steht fest, dass sie in jedem Fall nur für ein vergleichsweise höheres Gehalt einen weniger beliebten Standort in Kauf nehmen. Für weitere 33 Prozent wäre dies zumindest ein gutes Argument. Über die Hälfte (53 Prozent) erwarten in jedem Fall flexible Arbeitszeitmodelle und für weitere 70 Prozent sind zusätzliche Urlaubstage zwar kein Muss, wären aber ein anziehendes Argument. Interessant: Angehende Ingenieure sind auch mit der Übernahme von Führungsverantwortung zu gewinnen. 39 Prozent sehen diese als wichtige Voraussetzung, um ihren Wohnort für den ersten Job zu wechseln. Für weitere 40 Prozent wäre dies ein zusätzliches Argument. Zum Vergleich: Bei angehenden IT-Spezialisten (Quelle: Studie „get started 2017/2018“) geben nur 14 Prozent an, dass sie Führungsverantwortung für einen Wechselgrund halten.

„Angehende Ingenieure gehören neben IT-Spezialisten zu den gefragtesten Talenten auf dem Arbeitsmarkt. Für Arbeitgeber ist es daher besonders wichtig, ihre Handlungsoptionen zu kennen. Unsere Studie zeigt, was sich sogenannte Hidden Champions einfallen lassen müssen, um zur ersten Adresse für junge Ingenieure zu werden”, erklärt Rainer Weckbach, Geschäftsführer und Gründer von get in Engineering.

Dienstwagen ist out, Altersvorsorge ist in
Wenn es um die allgemeinen Benefits geht, die aus Sicht der technischen Berufsstarter attraktiv sind, stehen in erster Linie Themen wie eine betriebliche Altersvorsorge – für 53 Prozent eine sehr wichtige Zusatzleistung – oder vom Arbeitgeber übernommene Weiterbildungskosten (für 58 Prozent sehr wichtig) hoch im Kurs. Im Gegensatz dazu weniger anziehend: Angebote in der betrieblichen Gesundheitsvorsorge (nur 18 Prozent) oder ein Dienstwagen inklusive privater Nutzung, den nur 16 Prozent als besonders wichtig einstufen und der für 50 Prozent gar komplett uninteressant ist.

Die wichtigsten Kriterien für die Entscheidung, eine berufliche Laufbahn im Ingenieurwesen anzustreben, liegen in den vielversprechenden Karrierechancen (60 Prozent) und der damit verbundenen Jobsicherheit (62 Prozent). Weniger wichtig aus Sicht der angehenden Ingenieure: die Aussicht, international arbeiten zu können oder der gesellschaftliche Status von Ingenieurberufen.

Das White Paper zur Studie steht hier zum kostenlosen Download bereit.

Über get in Engineering:
Die Onlineplattform www.get-in-Engineering.de richtet sich gezielt an Jungingenieure in der Phase der beruflichen Orientierung und der Arbeitgeberwahl. Für Absolventen ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge wie etwa Maschinenbau, Elektrotechnik und Bauingenieurwesen sowie Young Professionals mit bis zu 2 Jahren Berufserfahrung fasst get in Engineering alle Einstiegsprogramme auf einer Plattform zusammen. Neben diesem einzigartigen Arbeitsmarktüberblick bieten redaktionelle Inhalte rund um Ingenieur-Berufswahl, Bewerbung und Gehalt Orientierung beim Einstieg in die Arbeitswelt. Mit dieser vertikalen Ausrichtung hat sich get in Engineering großes Vertrauen und Reichweite in der Zielgruppe aufgebaut. Arbeitgebern bietet get in Engineering damit das richtige Umfeld, um Ingenieur-Nachwuchskräfte zu erreichen. Leistungskern bilden spezifische Employer Branding Lösungen zur Positionierung als attraktiver Arbeitgeber in der Zielgruppe.

Sascha Theisen

STAMMPLATZ-Gründer und Fußball-Romantiker

Pressemitteilungen sind für das Image eines Unternehmens das, was Manfred Kaltz´ Bananenflanken für den Kopf von Horst Hrubesch waren – die ideale Vorlage. Sascha Theisen, Autor der obenstehenden Pressemitteilung, beantwortet die berühmtberüchtigten W-Fragen in Pressemitteilungen fast schon so lange, wie er denken, flanken und köpfen kann. Wenn auch Sie von seinen PR-Vorlagen profitieren und mit ihm erfolgreich an Ihrem Image arbeiten möchten – schreiben Sie ihm einfach. Eine Mail an theisen@stammplatz-kommunikation.de und er freut sich auf den Kontakt mit Ihnen.